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Neumarkt, auf deutsch Targu-Mures, ist das geistige und kulturelle Zentrum des magyarischen Gebietes in Siebenbürgen. Besonders schön ist auch der Rosenplatz in der Stadtmitte, wo einst der berühmte „Markt am Mieresch“ stattfand. Am Rosenplatz befinden sich auch die wichtigsten Architekturdenkmäler der Stadt Târgu Mureş. Der im ungarischen Jugendstil 1911 - 1913 erbaute Kulturpalast – heute auch Sitz der Philharmonie – hat schöne Majolika-Ziegel. Die Fassade sowie das Innere sind mit bunten Mosaiken verziert. Im Palast befindet sich ein prachtvoller Spiegelsaal. Weiterhin beherbergt das Bauwerk ein interessantes Geschichts- und Kunstmuseum. Sehenswert sind auch das ebenfalls im ungarischen Jugendstil erbaute Rathaus und der Präfekturpalast. Die Teleki-Bolyai-Bibliothek in einem barocken Bau aus dem 18. Jahrhundert ist eine der bedeutendsten Bibliotheken in Siebenbürgen. Viele wertvolle alte Bücher sind hier zu sehen. In der Bibliothek befindet sich auch ein Museum, das an die Mathematiker Farkas und János Bolyai erinnert.
Ein weiteres Stadtsymbol ist die mittelalterliche Burg, mit starken Mauern und Bastionen. Innerhalb der Burg steht die reformierte Kirche, deren Ursprünge auf das 14. Jahrhundert zurückgehen. Imposant zeigt sich die nach dem Anschluss an Rumänien erbaute orthodoxe Kathedrale. Unweit von dieser steht die sehenswerte katholische Kirche.
Farbenfroh wie eh und je, von knallig bunt bis pastell zart: Sighisoara, auf deutsch: Schäßburg.
Genau das ist es, was Schäßburg ausmacht, denn viele der uralten Häuser sind farbenfroh angestrichen.
Sighisoara liegt mitten in Rumänien: die kleine Stadt schmiegt sich in das Tal der Kokel und gehört zum Kreis Mureș in Transsilvanien. Wenn man durch dieses Städtchen wandert, glaubt man sich wirklich in die Zeiten des Mittelalters zurückversetzt. Nicht nur Gotik, sondern auch Renaissance, Barock und auch Historismus bestimmen das Stadtbild. Dies ist auch einer der Gründe, warum Sighisoara zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Seit jeher ging einer der Hauptwege zur Stadt am Stundenturm vorbei, der im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Der Stundenturm war früher auch das Rathaus. Die Klosterkirche steht neben den alten Patrizierhäusern auf dem großen Burgplatz, dem Pitai Cetatii. Seit 1642 müssen sich die Schüler über die 175 Stufen der überdachten Schülertreppe zur alten Bergschule hochsteigen. Und ganz oben wurde im 14. Jahrhundert die wunderschöne Bergkirche errichtet. Hier kann man viele gotische Kunstwerke bewundern. Von hier aus hat man einen weiten und wunderschönen Blick über den Fluss Tarnave, in das Land hinein, über die alten Dächer der Stadt und auf die sechs noch erhaltenen Wehrtürme.
Der kopfsteingepflasterte Marktplatz von Sighisoara wird von mehreren sehenswerten Handelshäusern gesäumt, darunter das Haus mit dem Hirschgeweih, das einst der reichen Familie Wenrich und Bacon gehörte und heute in ein lukratives Hotel umfunktioniert wurde.
Hermannstadt ist das pulsierende Herz Siebenbürgens.Die Stadt mit 155 000 Einwohnern liegt am Zibin nahe der Südkarpaten. Hermannstadt ist eine Stadt mit vielen Kulturen, Sprachen und Religionen. Neben Orthodoxen leben hier in freier Religionsausübung Angehörige der Calvinistischen, Römisch-Katholischen, Griechisch-Katholischen und Evangelischen Kirche. Es gibt viele unterschiedliche Kirchen. 1150 wurde Hermannstadt, heute Sibiu, von deutschen Siedlern gegründet. Überall in der Stadt sind noch heute die zweisprachigen Straßenschilder und Haustafeln zu sehen. Die mittelalterliche Stadt besteht aus Unter- und Oberstadt. Das historische Zentrum bildet der Große Ring, ein imposanter Platz, umgeben von bedeutenden Gebäuden aller Epochen, von der Renaissance bis zur Gründerzeit. Im Zuge der Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 hat sich die Altstadt in kürzester Zeit verändert. Bürgerhäuser, Plätze und Kirchen wurden aufwändig saniert. Herz und Zentrum von Hermannstadt ist die Oberstadt mit ihrem Rathaus, dem Brukenthal-Palast und den Bürgerhäusern. Berühmt ist Hermannstadt für seine "Augen", so werden die Dachfenster der Häuser genannt, die den Betrachter besonders eindrucksvoll "anschauen" sollen.
Brasov, die im Deutschen auch Kronstadt genannt wird, ist charmant und offenherzig und in kultureller wie wirtschaftlicher Hinsicht die wichtigste Stadt der Region Siebenbürgen. Von Sightseeing bis Mountain-Biking, für jeden Geschmack ist hier etwas dabei.
Im Herzen der Altstadt steht die Schwarze Kirche, das Wahrzeichen der Stadt und die größte gotische Kirche Rumäniens. Ihren Namen hat sie von einem Stadtbrand im 16. Jahrhundert und tatsächlich sieht das Gemäuer vor allem auf einer Seite noch ziemlich angekokelt aus. Bei einem Spaziergang durch das malerische Zentrum Brasovs könnt ihr an jeder Ecke barocke und gotische Türme und Fassaden bewundern. Die Altstadt ist umgeben von den Resten einer Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind fußläufig erreichbar und die meisten Straßen für Autos gesperrt, was das Flanieren super entspannt macht. Allerdings muss man den Überblick behalten bei dem Labyrinth aus mittelalterlichen Gassen und Abzweigungen. Verpasst sollte man auf keinen Fall die Seilstraße oder Sforii, die mit nur 123 Zentimetern engste Gasse Europas. Sie diente früher zum Brandschutz, damit sich das Feuer nicht von Haus zu Haus verbreiten konnte. Heute ist sie vor allem ein bei den Touristen beliebtes Fotomotiv.